Freiräume Graz 2016 - Foto Gerhard Hammer Gerhard Hammer

Über APUS

Bei der APUS Software GmbH – einem seit vielen Jahren bestehenden Software-Unternehmen – waren flache Hierarchien und kollegiale Umgangsformen seit je her ’normal‘. Als dann im Laufe der Geschichte immer mehr junge KollegInnen dazukamen, war das plötzlich nicht mehr so eindeutig und klar.

Auch die Frage nach Vision und Mission des Unternehmens war in einer Phase, in der der reine Überlebenskampf überwunden war, immer wichtiger: wozu, für wen, wem nützt’s? Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung: ja freilich, aber wie, vor allem in einem technischen Unternehmen, in dem vorwiegend logisch denkende Software-EntwicklerInnen tätig sind?

Über Gerhard Hammer

Er ist seit 1994 Geschäftsführer von APUS und hat sich in den letzten Jahren damit beschäftigt, wie Unternehmungen ihr Potenzial für Selbstorganisation so erkennen, dass sich durch ständiges Beobachten und Lernen eindeutige Verbesserungen für das Erreichen der Ziele und das Stiften von Nutzen ergeben.

Über Gerhard Hammer als Pionier

Er machte sich mit seinen KollegInnen auf die Suche nach Wegen und Methoden, um das eigene ‚Betriebssystem‘ so auszurichten, dass genau diese Themen zentrale Bedeutung im Unternehmen erhalten konnten.

Die Bekanntschaft mit der ‚Kreiskultur‘ schien ein Weg zu sein, der für all diese Fragen eine verständliche Antwort hatte: mit Feuereifer stürzte sich das Unternehmen in den Aufbau von Wissen und die Umsetzung von Kreiskommunikation in den ersten Fachkreisen.

Agile Methoden für die Projektabwicklung zogen in das Unternehmen ein und passten wunderbar zu den Grundideen der Kreiskultur. APUS kann man nun mit Fug und Recht als Pionierin eines Weges bezeichnen, der Nutzen- und Sinnstiftung als Mitte des unternehmerischen und persönlichen Handelns sehen. Dies aber nicht nur, um das Unternehmen und sich selbst zu entwickeln, sondern um dabei einen Beitrag für das große Ganze zu leisten.

Gerhard möchte die Freiräume dazu nutzen zu berichten, welche Hürden und Hindernisse es gab, um diese als Impulse für ein gemeinsames Lernen auszusenden. Denn es gilt noch einen weiten Weg gemeinsam zurückzulegen.